Rebschnitt

Gegen Ende der Vegetationsruhe die sich bis zum Austrieb im Frühling erstreckt wird der jährliche Rückschnitt der Reben durchgeführt. Diese erste Regulierung der Ertragsmenge ist schon von entscheidender Bedeutung für die Ertragsmenge. Bleiben zu viele Fruchtaugen am Stock erhöht das zwar den Ertrag, mindert aber die Qualität weil sich das Grundpotential des Rebstocks auf zu viele Trauben verteilen muss.

Anbinden

Nach dem Rebschnitt werden die zurückgeschnittenen Reben an das Unterstützungssystem angebunden. So lässt sich die Wachstumsrichtung der Reben bestimmen und eine gleichmäßige Verteilung der Triebe erreicht.

Abfüllen

Weinflaschen

Zur gleichen Zeit werden auch die meisten Weine des Vorjahres fertig und werden in Flaschen abgefüllt.

Austrieb

Austrieb einer Rebe

Im Frühjahr beginnt schließlich der Austrieb der Reben. Im Mai wird das erste Grün sichtbar und die Blätter wachsen mit steigender Temperatur immer schneller. Das ist auch die Zeit zu der neue Weinstöcke gepflanzt werden.

Gescheine

Geschein

Bei den fruchtbaren Sommertrieben entwickeln sich Blütenstände, genannt Gescheine. Je nach Fruchtbarkeit des Jahres entwickelt sich am Sommertrieb ein bis vier Gescheine mit 100 bis 150 Einzelblüten. Die Blütezeit ist Anfang bis Mitte Juni. Während dieser Zeit verströmen die Blüten einen angenehmen Duft im Weingarten

Ausdünnen

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Bei diesem Arbeitsschritt werden überschüssige Triebe und Gescheine entfernt. Außerdem werden die Sommertriebe zwischen den vorgespannten Drahtpaaren „reingestrickt“ um ein geordnetes Wachstum zu erreichen. Beim Ausdünnen der Gescheine wird darauf geachtet, dass nicht zu viele Trauben am Rebstock entstehen. Dieser Arbeitsvorgang ist maßgeblich für die spätere Qualität des Weins.

Trauben

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Im Laufe des Sommers bilden sich dann die Trauben. Der Weinbauer beobachtet den Wachstumsprozess genau um gegebenenfalls noch regulatorisch eingreifen zu können. Im Laufe des August bekommen die Trauben schließlich ihre leuchtenden Farben.

Natur im Weingarten

Schmetterling auf einem Löwenzahn

Der Weingarten ist ein Ort voller lebendiger Natur an dem sich viele Tiere wie dieser Schmetterling tummeln.

Laubarbeit

Bei manchen Rebsorten müssen händisch Blätter enfernt werden damit die Trauben genug Sonne abbekommen.

Erntezeit / Lesen

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Schließlich ist es Zeit für die Weinlese. Je nach Sorten und Witterungsverhältnissen erstreckt sich die Weinlese über mehrere Wochen und wird von Erntehelfern tatkräftig unterstützt. Am spätesten werden die süßen Trauben für die Beerenauslesen geerntet.

Rebeln & Pressen

Ist die Arbeit im Weingarten getan, geht die Arbeit im Weinkeller erst los. Die Trauben werden gerebelt, d.h. sie werden von den Stielen getrennt. Danach bleiben sie einige Zeit stehen und werden anschließend gepresst.

Gärung

Der nun entstandene Most beginnt nun durch Zusatz von Reinzuchthefen seinen Gärprozess bei dem die Hefesporen Zucker in Alkohol umwandeln. Um eine kontrollierte, langsame Gärung zu erreichen werden die Niroster-Tanks während der Gärung gekühlt. Je nach Hefe kann dies bis zu 4 Wochen dauern. Der zukünftige Wein durchläuft nun mehrere Stadien die bei uns gerne getrunken werden: Most-Sturm-Staubiger.

Hütereinzug

Anfang November ist es dann schließlich so weit – das wohl berühmteste Erntedankfest Österreichs, der Perchtoldsdorfer Hütereinzug findet statt. Neben einem wundervollen Fest ist der Hütereinzug auch die beste Gelegenheit um die ersten Staubigen zu verkosten.

Weintaufe

Kurz nach dem Hütereinzug gibt es mit der Weintaufe die feierliche Segnung des neuen Jahrgangs mit musikalischem Rahmenprogramm, Weinpräsentationen und einem festlichen Abendessen.